Koreen Vetter
Kräuterfachfrau



27.01.2023

Fermentieren - natürlich haltbar machen

Schon lange bevor es Kühlschränke gab, war Fermentation eine wichtige Technik, um Lebensmittel haltbar zu machen. Auch heute noch bringt Fermentation viele Vorteile mit sich und ist nicht ohne Grund wieder im Trend.

Mit der Methode machen Sie etwa Gemüse, das im Sommer Saison hat, für den Winter haltbar. Dabei behält es – anders als beim Einkochen – wertvolle Vitamine und wird besonders gut verdaulich.Weiterhin kann man durch die richtige Beigabe von Kräutern und Gewürzen das Gemüse nicht nur haltbar, sondern auch richtig schmackhaft machen.

Um dein Gemüse zu fermentieren braucht es nicht viel. Neben ihrem Lieblingsgemüse sind die wichtigsten Utensilien und Zutaten:

    Salz
    Gläser oder andere geeignete Gefäße
    Stampfer
    Gewichte / kleinere Gläser
    Reibe

Aber es geht noch eine Stufe weiter, Sie können auch wilde Kräuter und eine Bandbreite an Getränken zu fermentieren. Ich gebe auch Kurse zum Thema, wenn Sie etwas in der Richtung kennenlernen oder erlernen möchten.

Koreen Vetter - 14:03 @ Heilpflanzen, Kochen, Rezepte | Kommentar hinzufügen

11.04.2022

Der April ist Bärlauchzeit - Bärlauch der Kraftspender aus der Natur

Die alten Germanen schätzten den Bärlauch als besonderes Stärkungsmittel. Da die Bären sich nach dem Winterschlaf den Bauch mit Bärlauch füllten, glaubte man, die Kräfte des Bären gingen auf den Lauch über und dann wieder auf die Menschen, wenn sie diese Pflanzen verzehrten. Tatsächlich enthält Bärlauch in großen Mengen Schwefelverbindungen, Magnesium, Mangan und auch Eisen. Beim Sammeln gilt: Bitte nur den eigenen Tagesbedarf mitnehmen.

Der Bärlauch stärkt den Kreislauf, wirkt Blutdrucksenkend und der Verklumpung der Blutplättchen entgegen – beugt daher Herzinfarkt und Schlaganfall vor. Der Schwefel im Bärlauch entgiftet und unterstützt bei Hauterkrankungen. Im Darmbereich wird die Überbesiedelung mit Candida-Pilzen verhindert. Eingelagertes Quecksilber wird über Nieren und Darm ausgeschieden. Speziell nach einem Zahnarztbesuch, bei dem Amalgam verwendet wird, ist Bärlauch daher zu empfehlen.

Die therapeutische Wirkung von Bärlauch entfaltet sich vor allem in Tinkturen oder einem Frischpflanzenpresssaft. Denn durch Trocknen oder Einfrieren der Blätter gehen Wirkstoffe verloren.

Die Säfte gibt es in der Drogerie, eine Bärlauch-Tinktur kann man leicht selbst ansetzen: 
frische Blätter klein schnei­den, damit ein Schraubglas befüllen und mit 40­ prozentigem Alkohol aufgießen. 3 Wochen in einen temperierten Raum stellen, gelegentlich schütteln. Dann abfiltern und in dunkle Tropffläschchen abfül­len.

Dosierung: 3-­mal täglich 10 bis 20 Tropfen.

Koreen Vetter - 19:39 @ Allgemein, Heilpflanzen, Kochen, Gesundheit, Rezepte | Kommentar hinzufügen


 
 
 
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