Koreen Vetter
Kräuterfachfrau

Tag der offenen Gärten am 11.06. und 12.06.2022!  

Es ist wieder soweit, auch mein privater Garten in Mettelwitz Nr. 9 öffnet wieder seine Pforte. Am Samstag, 11.06. 2022 sowie Sonntag, 12.06.2022 von jeweils  14:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Fühlen Sie sich herzlich eingeladen.


11.04.2022

Der April ist Bärlauchzeit - Bärlauch der Kraftspender aus der Natur

Die alten Germanen schätzten den Bärlauch als besonderes Stärkungsmittel. Da die Bären sich nach dem Winterschlaf den Bauch mit Bärlauch füllten, glaubte man, die Kräfte des Bären gingen auf den Lauch über und dann wieder auf die Menschen, wenn sie diese Pflanzen verzehrten. Tatsächlich enthält Bärlauch in großen Mengen Schwefelverbindungen, Magnesium, Mangan und auch Eisen. Beim Sammeln gilt: Bitte nur den eigenen Tagesbedarf mitnehmen.

Der Bärlauch stärkt den Kreislauf, wirkt Blutdrucksenkend und der Verklumpung der Blutplättchen entgegen – beugt daher Herzinfarkt und Schlaganfall vor. Der Schwefel im Bärlauch entgiftet und unterstützt bei Hauterkrankungen. Im Darmbereich wird die Überbesiedelung mit Candida-Pilzen verhindert. Eingelagertes Quecksilber wird über Nieren und Darm ausgeschieden. Speziell nach einem Zahnarztbesuch, bei dem Amalgam verwendet wird, ist Bärlauch daher zu empfehlen.

Die therapeutische Wirkung von Bärlauch entfaltet sich vor allem in Tinkturen oder einem Frischpflanzenpresssaft. Denn durch Trocknen oder Einfrieren der Blätter gehen Wirkstoffe verloren.

Die Säfte gibt es in der Drogerie, eine Bärlauch-Tinktur kann man leicht selbst ansetzen: 
frische Blätter klein schnei­den, damit ein Schraubglas befüllen und mit 40­ prozentigem Alkohol aufgießen. 3 Wochen in einen temperierten Raum stellen, gelegentlich schütteln. Dann abfiltern und in dunkle Tropffläschchen abfül­len.

Dosierung: 3-­mal täglich 10 bis 20 Tropfen.

Koreen Vetter - 19:39 @ Allgemein, Heilpflanzen, Kochen, Gesundheit, Rezepte | Kommentar hinzufügen

12.02.2021

Valentinstag: Kräuter im Blumenstrauss - unbedingt!

Kräuter in Blumensträußen, nicht nur zur Hochzeit ein toller Klassiker. Früher war das so üblich, denn ganz bestimmten Heilpflanzen sagt man seit jeher eine starke Symbolkraft nach. Auch im Valentinsstrauß heutzutage zeugt ein Kräutlein noch vom Liebesglück.

Rosmarin – der Klassiker
Ein Zeichen für Treue und Glück in der Liebe. Der leicht aphrodisierende Duft wirkt belebend auf Geist und Körper. In der Küche gibt Rosmarin herzhaften Gerichten eine würzige Note. Als Arzneipflanze wirkt er kreislaufstabilisierend und gilt als Wachmacher. Rosmarin in Form von Aromaöl, Badeessenz oder Einreibung macht müde Männer munter – Frauen auch.

Basilikum
Ehekrach? Nicht mit Basilikum. Der aromatische Duft, der von diesem Küchenkraut ausgeht, soll für eine friedliche Atmosphäre sorgen. Seine ätherischen Öle können eine beruhigende Wirkung auf hitzige Gemüter haben. Auf körperlicher Ebene regt Basilikum den Appetit an, Liebe geht schließlich durch den Magen.

Salbei
Salbei gilt als eine Art Ewigkeitspflanze. Das stark duftende Heilkraut soll Ehepaaren ein langes, glückliches und gesundes Leben versprechen. Diese Symbolsprache kommt in Liebessträußen gut an.

Schafgarbe
Liebe braucht Verständnis. Wenn der Haussegen mal schiefhängt, dann soll die Schafgarbe für ein besseres Einfühlungsvermögen sorgen und den Blick für das Wesentliche schärfen: für die Liebe. Auf körperlicher Ebene wirkt diese Heilpflanze entspannend und entkrampfend.

Ein möglicher Kräuter-Liebestrank:
Ein überlieferter, mittelalterlicher Liebestrank besteht aus 2 Teilen Muskatellersalbei, 1,5 Teilen Bohnenkraut und einem Teil Pfefferminz. Die Kräuter mit heißem Wasser übergießen und 10 min ziehen lassen.

Einen Versuch ist es allemal wert!

Eure Koreen

Koreen Vetter - 20:53 @ Allgemein, Heilpflanzen | Kommentar hinzufügen


 
 
 
E-Mail
Anruf