Koreen Vetter
Kräuterfachfrau


13.10.2023

Neue Kurse und neue Auszeiten für dein Wohlbefinden in 2024!

Liebe Kräuterfreunde, nun neigt sich auch diese Gartensaison schon wieder dem Ende, wie rennt doch die Zeit!
Ich plane derzeit die neuen Heilpflanzen- und Aromakurse.
Was aber schon fest steht, sind die Auszeiten für Ihr Wohlbefinden. Diese finden Sie unter der Rubrik Kurse/Auszeiten für Ihr Wohlbefinden.
Auch wird es seit langer Zeit wieder einen Fastenkurs nach Dr. Buchinger im Kloster Altzella geben, freue Sie sich drauf!

Koreen Vetter - 15:36 @ Allgemein, Heilpflanzen, Alternative Medizin, Wohlfühlwochenende, Gesundheit | Kommentar hinzufügen

17.02.2023

Alte Heilpflanze Mariendistel - der Leberbooster

Mariendistel ist eine bedeutende alte Heilpflanze.

lat. Silybum marianum
Die ursprüngliche Bezeichnung der Mariendistel
war Carduus marianus (Carduus = Distel),
später wurde sie in die neue Gattung Silybum
überführt.

Mariendistel.jpg

Wirkung/Anwendung:
Sie enthält den Wirkstoff Silymarin, der ganz hervorragende Ergebnisse bei der Behandlung von Lebererkrankungen zeigt. Silymarine verursachen eine Strukturveränderung der äusseren Leberzellmembranen, was zu einer leberschützenden Wirkung führt. Ausserdem haben Silymarine Radikalfängereigenschaften und führen zu einer Stimulierung der Leberzellregeneration. Eine Kur mit den Samen der Mariendistel kann die Leber auch unterstützend regenerieren nach einem Übermaß an Alkohol, zu fettiger Ernährung, Vergiftungserscheinungen und Gallenbeschwerden.

Ihre Wirkweise: krampflösend, regenerierend, leberschützend, zusammenziehend, 
verdauungsfördernd

Hilft bei:
Blähungen, Erkrankungen der Milz, Gallensteinkoliken, Leberschwäche

Volksglaube/Mythologie:
Wie viele dornige Pflanzen, gehört die Mariendistel zu den christlichen Symbolpflanzen. Dieses erklärt die vielen volkstümlichen Namen wie ‘Christi Krone’ usw. Der Legende nach tropften Maria beim Stillen ein paar Tropfen Milch auf die Blätter der Distel, was die weißen Blattflecken verursacht haben soll und ihr den Namen ‘Mariendistel’ einbrachte.

Gartenhinweis:
Die Mariendistel ist eine ein- manchmal auch zweijährige auffallende schöne dekorative Gartenpflanze, und sollte in keinem Heilpflanzengarten fehlen. Sie mag trockene, steinige Böden wie Schuttplätze, Wegränder oder Viehweiden. Im Garten macht sie sich gut neben anderen einjährigen Pflanzen, wie z.B. dem Einjährigen Beifuss.
Wer einmal die Mariendistel im Garten anbaut, hat Sie für immer angesiedelt, ihre unzähligen Samen sorgen dafür. Jedoch lohnt sich keim umpflanzen, sie mag dort stehen wo sie sich den Platz gewählt hat.

Küchentipp:
Die beeindruckende schöne Distel, wurde früher auch in der Küche verwendet. Man nannte sie auch ‘wilde Artischocke’, da man die Blütenköpfe ähnlich wie diese zubereitete. Als solches Gemüse ist sie jedoch in Vergessenheit geraten, da die Knospen sehr viel kleiner sind und die Zubereitung mühsam ist. Entfernt man die Dornen von den Blättern, so kann man diese wie Spinat dünsten oder roh einem Wildkräutersalat beigeben. Der Geschmack der Mariendistel ist eher bitter. Bitter – eine Geschmacksrichtung, die von unseren Tellern in der heutigen Zeit praktisch verschwunden ist. 

Praktische Anwendung:
Für einen guten Gallen- und Lebertee verwendet man zu gleichen Teilen Mariendistelfrüchte, Wegwarte, Schafgarbe, Kamille und Löwenzahn.
Außerdem gibt es auch Präperate zum Einnehmen. Ich empfehle das von Nutrilite. Es ist nicht günstig, aber dafür qualitativ hochwertig. Ich könnt es gerne direkt bei mir kaufen und ich schicke es euch dann zu. Der Produktpreis beträgt 48,25€. Schreibt mich gern hierüber an.
Nutrilite Mariendistel.jpg

Koreen Vetter - 18:54 @ Heilpflanzen | Kommentar hinzufügen

27.01.2023

Fermentieren - natürlich haltbar machen

Schon lange bevor es Kühlschränke gab, war Fermentation eine wichtige Technik, um Lebensmittel haltbar zu machen. Auch heute noch bringt Fermentation viele Vorteile mit sich und ist nicht ohne Grund wieder im Trend.

Mit der Methode machen Sie etwa Gemüse, das im Sommer Saison hat, für den Winter haltbar. Dabei behält es – anders als beim Einkochen – wertvolle Vitamine und wird besonders gut verdaulich.Weiterhin kann man durch die richtige Beigabe von Kräutern und Gewürzen das Gemüse nicht nur haltbar, sondern auch richtig schmackhaft machen.

Um dein Gemüse zu fermentieren braucht es nicht viel. Neben ihrem Lieblingsgemüse sind die wichtigsten Utensilien und Zutaten:

    Salz
    Gläser oder andere geeignete Gefäße
    Stampfer
    Gewichte / kleinere Gläser
    Reibe

Aber es geht noch eine Stufe weiter, Sie können auch wilde Kräuter und eine Bandbreite an Getränken zu fermentieren. Ich gebe auch Kurse zum Thema, wenn Sie etwas in der Richtung kennenlernen oder erlernen möchten.

Koreen Vetter - 14:03 @ Heilpflanzen, Kochen, Rezepte | Kommentar hinzufügen

08.06.2022

Hereinspaziert zum Tag des offenen Gartens …

Ich lade Sie ganz herzlich in meinen privaten Garten am Samstag, 11. Juni sowie Sonntag, 12. Juni - jeweils von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr - ein!

Es erwartet Sie eine Besichtigung zweier traumhafter Holzhäuser der Firma Casa Kaiensis … die erste Adresse für außergewöhnliche Gartenhäuser sowie am Sonntag einen Pflanzenstand der Kräuter- und Naturfloristik Chris Gühne. 

Zudem ist es mir eine Freude, Ihnen unserer kleines “Familien-Selbstversorger-Projekt” -  unsere 4 Ziegen vorzustellen.

Ich freue mich auf SIE!

Koreen Vetter - 14:56 @ Allgemein, Heilpflanzen, Alternative Medizin | Kommentar hinzufügen

11.04.2022

Der April ist Bärlauchzeit - Bärlauch der Kraftspender aus der Natur

Die alten Germanen schätzten den Bärlauch als besonderes Stärkungsmittel. Da die Bären sich nach dem Winterschlaf den Bauch mit Bärlauch füllten, glaubte man, die Kräfte des Bären gingen auf den Lauch über und dann wieder auf die Menschen, wenn sie diese Pflanzen verzehrten. Tatsächlich enthält Bärlauch in großen Mengen Schwefelverbindungen, Magnesium, Mangan und auch Eisen. Beim Sammeln gilt: Bitte nur den eigenen Tagesbedarf mitnehmen.

Der Bärlauch stärkt den Kreislauf, wirkt Blutdrucksenkend und der Verklumpung der Blutplättchen entgegen – beugt daher Herzinfarkt und Schlaganfall vor. Der Schwefel im Bärlauch entgiftet und unterstützt bei Hauterkrankungen. Im Darmbereich wird die Überbesiedelung mit Candida-Pilzen verhindert. Eingelagertes Quecksilber wird über Nieren und Darm ausgeschieden. Speziell nach einem Zahnarztbesuch, bei dem Amalgam verwendet wird, ist Bärlauch daher zu empfehlen.

Die therapeutische Wirkung von Bärlauch entfaltet sich vor allem in Tinkturen oder einem Frischpflanzenpresssaft. Denn durch Trocknen oder Einfrieren der Blätter gehen Wirkstoffe verloren.

Die Säfte gibt es in der Drogerie, eine Bärlauch-Tinktur kann man leicht selbst ansetzen: 
frische Blätter klein schnei­den, damit ein Schraubglas befüllen und mit 40­ prozentigem Alkohol aufgießen. 3 Wochen in einen temperierten Raum stellen, gelegentlich schütteln. Dann abfiltern und in dunkle Tropffläschchen abfül­len.

Dosierung: 3-­mal täglich 10 bis 20 Tropfen.

Koreen Vetter - 19:39 @ Allgemein, Heilpflanzen, Kochen, Gesundheit, Rezepte | 1 Kommentar


 
 
 
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