12.02.2021

Valentinstag: Kräuter im Blumenstrauss - unbedingt!

Kräuter in Blumensträußen, nicht nur zur Hochzeit ein toller Klassiker. Früher war das so üblich, denn ganz bestimmten Heilpflanzen sagt man seit jeher eine starke Symbolkraft nach. Auch im Valentinsstrauß heutzutage zeugt ein Kräutlein noch vom Liebesglück.

Rosmarin – der Klassiker
Ein Zeichen für Treue und Glück in der Liebe. Der leicht aphrodisierende Duft wirkt belebend auf Geist und Körper. In der Küche gibt Rosmarin herzhaften Gerichten eine würzige Note. Als Arzneipflanze wirkt er kreislaufstabilisierend und gilt als Wachmacher. Rosmarin in Form von Aromaöl, Badeessenz oder Einreibung macht müde Männer munter – Frauen auch.

Basilikum
Ehekrach? Nicht mit Basilikum. Der aromatische Duft, der von diesem Küchenkraut ausgeht, soll für eine friedliche Atmosphäre sorgen. Seine ätherischen Öle können eine beruhigende Wirkung auf hitzige Gemüter haben. Auf körperlicher Ebene regt Basilikum den Appetit an, Liebe geht schließlich durch den Magen.

Salbei
Salbei gilt als eine Art Ewigkeitspflanze. Das stark duftende Heilkraut soll Ehepaaren ein langes, glückliches und gesundes Leben versprechen. Diese Symbolsprache kommt in Liebessträußen gut an.

Schafgarbe
Liebe braucht Verständnis. Wenn der Haussegen mal schiefhängt, dann soll die Schafgarbe für ein besseres Einfühlungsvermögen sorgen und den Blick für das Wesentliche schärfen: für die Liebe. Auf körperlicher Ebene wirkt diese Heilpflanze entspannend und entkrampfend.

Ein möglicher Kräuter-Liebestrank:
Ein überlieferter, mittelalterlicher Liebestrank besteht aus 2 Teilen Muskatellersalbei, 1,5 Teilen Bohnenkraut und einem Teil Pfefferminz. Die Kräuter mit heißem Wasser übergießen und 10 min ziehen lassen.

Einen Versuch ist es allemal wert!

Eure Koreen

Koreen Vetter - 20:53 @ Allgemein, Heilpflanzen | Kommentar hinzufügen

23.12.2020

21.12.- 06.01. Rauhnächte - Einladung zum Innehalten – Träumen – das kommende Jahr gestalten

Die Raunächte sind eine magische Zeit zwischen den Jahren und zwischen den Zeiten. Sie umfassen die Zeit vom 21. Dezember bis zum 06. Januar. Ihren Ursprung haben die Raunächte vermutlich in der Zeitrechnung nach einem Mondjahr. Um mit dem Sonnenjahr in Übereinstimmung zu bleiben, werden die fehlenden elf Tage – beziehungsweise zwölf Nächte eingeschoben. In diesen Zwischenzeiten sind die normalen Gesetze der Natur außer Kraft gesetzt und die Türen zwischen den Welten stehen weit offen.
In unserer Zeit ist es besonders wichtig, sich auf den eigenen Herzensweg zu besinnen und Halt und Unterstützung zu erfahren. Wenn äußere Sicherheiten immer mehr zusammenbrechen, ist die Rückverbindung mit den natürlichen Rhythmen eine wichtige Kraftquelle. Laden wir also Lebensfreude und Fülle in unser Leben ein und erfahren die Stärkung von Intuition und Schöpferkraft. Die Türen für neue Erkenntnisse und Inspiration stehen in dieser heiligen Zeit weit offen.

Wir laden Sie dazu ein, diese Raunächte bewusst und mit Achtsamkeit zu begehen. Lassen Sie sich von dem Duft von Räuchermischungen verzaubern. 

Der Beginn ist der 21.12. , die Wintersonnenwende. An diesem Tag feiern wir den kürzesten Tag und die längste Nacht des Jahres. Die Dunkelheit wird gewürdigt und das wachsende Licht mit dem Entzünden einer Kerze gefeiert. Welches Licht wollen Sie im kommenden Jahr ins Leben bringen? Welche Ihrer Schätze wartet darauf, ins Licht geholt zu werden, um es mit den Menschen in Ihrer Nähe zu teilen? 

Welche Kräuter eignen sich zum Räuchern?

Fangen Sie doch ganz einfach an und bedienen sich der Pflanzen aus Ihrem Garten. So eignet sich zB. Rosmarin gut mit Wacholder und Salbei. 

Man bindet Rosmarin, Salbei und Wacholder zu einem Büschel zusammen und befestigt alles an einem Holzstab. Diese Komposition wird dann entzündet und gleich wieder ausgeblasen. Das Büschel glüht weiter und verbreitet seinen angenehmen Duft.

Salbei mischt sich auch gut mit Lavendel und Rosmarin.

Weihrauch kennen Sie bestimmt aus den ganz klassischen Räuchermischungen. Er wird in Arabien und Somalia seit mindestens 4000 Jahren gewonnen, es war das begehrteste Räucherharz zur damaligen Zeit. Beim Räuchern schlägt Weihrauch eine Brücke von der materiellen zur spirituellen Welt.

Ruchern Weihrauch Kohle.jpeg

Anwendung: Weihrauch kann gut pur verräuchert werden, mischt sich aber auch z.B. gut mit Myrrhe, Cassia, Zimt, Kiefer, Sandelholz, Lavendel oder Orange

Bleiben Sie aber bitte beim Räuchern immer im Raum bzw. in der Nähe. Ich habe bei mir zu Hause schon vermehrt den Rauchmelder ausgelöst, mein Mann war nach den angenehmen Gerüchen aber immer wieder sehr versöhnlich.

Koreen Vetter - 18:38 @ Allgemein, Gesundheit | Kommentar hinzufügen